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Großübung für den Katastrophenfall

Zugunglück in Leimstruth

geordnete Bereitstellung

Helfer und Equipment auf dem Weg zur Einsatzstelle

Ordnung ins Chaos bringen

Kommunikation und Einsatztaktik

Kann schon mal umfangreicher werdern: Behandlungsplatz

Die angenommene Ausgangslage war komplex und anspruchsvoll:

Im Tunnel bei Leimstruth stößt ein Zug der Kurhessenbahn mit Kanistern zusammen, die illegal auf den Gleisen entsorgt worden sind. Die Kanister, die beim Aufprall beschädigt werden, enthalten eine Ammoniaklösung, deren Dämpfe freigesetzt werden.

Neben der Sicherung der Einsatzstelle und der Menschenrettung lag also ein zusätzlicher Focus auf den gesundheitsgefährenden Chemikalien.

Die unangekündigte Katastrophenschutzübung begann gegen 8.45 Uhr am vergangenen Samstag. Eingesetzt wurden wir als fester Bestandteil der alarmierten Einsatzeinheiten der Hilfsorganisationen.

Beteiligt waren zudem die Freiwilligen Feuerwehren Erndtebrück, Bad Berleburg und Bad Laasphe sowie etwas später die Feuerwehr Wilnsdorf. Auch der Abrollbehälter zur Dekontamination von Verletzten („Dekon V“) wurde alarmiert.

Die Übung wurde anschließend sehr positiv bewertet. Die verantwortliche Leitung des Kreises Siegen-Wittgenstein äußerte sich sehr lobend über den Übungsverlauf, an der etwa 160 Einsatzkräfte beteiligt waren. Gegen Mittag konnte die Übung als beendet erklärt werden.

 

Bilder: Fabian Hartmann

31. Oktober 2018 06:43 Uhr. Alter: 21 Tage