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Neue Führungskräfte für die 1. Einsatzeinheit

Fabian Hartmann vom OV Eiserfeld / Eisern zum Gruppenführer ernannt

Aktive Hilfe im Katastrophenfall, bei der Gefahrenabwehr und bei der Flüchtlingshilfe: Kreisrotkreuzleiterin Daniela Wissmann (6.v.l.) ernannte 23 neue DRK-Führungskräfte.

Bestens geschult, hoch motiviert: Führungspersonal übernimmt vielfältige Aufgaben -

Katastrophenschutz, Gefahrenabwehr, Flüchtlingshilfe – die Aufgaben der Einsatzeinheiten des DRK-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein sind vielfältig. Um im Falle eines Falles adäquat, schnell, sachgerecht und umsichtig helfen zu können, braucht es Führungskräfte, die nicht nur bestens geschult sind, sondern auch über die notwendigen Kompetenzen in der Führung und Anleitung von Teams verfügen.

Fähigkeiten, die sich 23 DRK-Mitglieder aus elf DRK-Ortsvereinen in verschiedenen, intensiven Lehrgängen erworben haben, die sie am DRK-Institut für Bildung und Kommunikation in Münster absolvierten.

Kurz vor Ostern wurden sie nun offiziell von der Kreisrotkreuzleiterin Daniela Wissmann, dem stellvertretenden Kreisrotkreuzleiter Wolfgang Jorksch und dem Rotkreuzbeauftragten Thomas Krämer zu DRK-Führungskräften ernannt. Sie sind ab sofort in ihren Ortvereinen als Zugführer, Gruppenführer oder Truppführer tätig – und damit zuständig für die Führung ihrer jeweiligen Einheit.

Ob Ausbildung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte oder deren adäquate Fort- und Weiterbildung – die zukünftigen Führungskräfte setzen das Ziel des Deutschen Roten Kreuzes, nämlich immer und ohne Einschränkungen Menschen in Not, bei Krisen, Katastrophen oder Gefahren zu helfen, mit viel Elan, hoher Einsatzbereitschaft und persönlichem Engagement um.

Zu ihren Aufgaben gehört dabei zum Beispiel auch die Leitung von Teilgruppen, etwa im Bereich der Betreuung, beim Sanitätsdienst, bei der Verpflegung oder in der Technik – Aufgaben, die dann zum Tragen kommen, wenn es etwa im Bereich Gefahrenabwehr zu einem sogenannten Massenanfall von Verletzten, etwa bei schweren Verkehrsunfällen, kommt oder bei Bränden oder Bombenentschärfungen viele Menschen betreut werden müssen.

Auch der Bereich der Katastrophenhilfe gehört zum Aufgabengebiet der Einsatzeinheiten im Kreisgebiet, wenn nach schweren Stürmen wie Kyrill, bei Hochwasserlagen oder sonstigen Bedrohungslagen betroffene Bürger und auch Einsatzkräfte medizinisch versorgt, betreut und verpflegt werden müssen – und dies nicht nur regional, sondern, wie beim Elbehochwasser, auch als überörtliche Hilfeleistung in den betroffenen Regionen.

Kaum ein Thema war in den vergangenen Jahren so sehr im Fokus der Bevölkerung wie die Flüchtlingshilfe: Hier waren die Einsatzeinheiten des DRK-Kreisverbandes in der Akutphase 2015/2016 vielfach gefordert, um regionale Notunterkünfte zu errichten und langfristig zu betreiben, aber auch Notunterkünfte etwa im Ruhrgebiet oder Ostwestfalen personell zu unterstützen.

„Setze ein Zeichen – werde Deutscher Roter Helfer“, unter dieser Devise wirbt das DRK aktiv um Helfer und Unterstützer. Ein Grund mehr für die Kreisrotkreuzleiterin bei einer kleinen Feierstunde im DRK-Zentrum Neunkirchen den Vorbildcharakter der 23 frisch ernannten Führungskräfte hervorzuheben, sich ganz herzlich bei ihnen zu bedanken und ihnen ihre Urkunden zu überreichen. 

(Text: Roman Jung, DRK OV Neunkirchen e. V.)

18. April 2017 13:20 Uhr. Alter: 244 Tage